Für das KWG-Mehrfamilienhaus in der Graf-Zeppelin-Straße steht das Richtfest bevor
Die KWG Reilingen mbH ist eine Tochtergesellschaft der Gemeinde und im Ort auf vielfältige Weise sichtbar, sei es als Aktivposten im Wohnungsbau oder als Eigentümer eines Verbrauchermarktes, des Rathauses oder der kommunalen Obdachlosenunterkunft. Zu ihrem Portfolio gehören auch mehrere Photovoltaikanlagen, beispielsweise das jüngst auf dem Dach der Fritz-Mannherz-Hallen in Betrieb genommene Solarkraftwerk mit einem Leistungsvolumen von 227,5 Kilowatt-Peak. Aktuell forciert die KWG in der Graf-Zeppelin-Straße 18/20 den Neubau eines zweiten Mehrfamilienhauses mit insgesamt acht staatlich geförderten Mietwohnungen. Das in energieeffizienter Massivbauweise errichtete Gebäude umfasst Erd-, Ober- und Dachgeschoss. Es wird vollständig unterkellert ausgeführt, um den künftigen Bewohnerinnen und Bewohnern zusätzlichen Nutz- und Abstellraum zu bieten.
Beschleunigter Dachaufbau durch vorgefertigte Elemente
Seit dem Ende November erfolgten Rohbaustart wächst das Bauwerk beständig und planmäßig in die Höhe. Mit den Maurerarbeiten ist das erfahrene Team der Reilinger Gerhard Hoffmann Hoch- und Tiefbau GmbH beauftragt, das mit fachlicher Präzision und handwerklicher Qualität am Werk ist. Verantwortlich für die Bauleitung ist Frank Vögele vom gleichnamigen Reilinger Architekturbüro Vögele, der das Vorhaben mit klarer Struktur und in enger Abstimmung mit den Beteiligten steuert. Er freut sich über den, trotz aller witterungsbedingten Einflüsse erfolgten, dynamischen Baufortschritt. „Die Rohbauarbeiten sind aktuell schon im Dachgeschoss angekommen und der Zimmerer wird voraussichtlich in der dritten Aprilwoche mit dem Dachaufschlag beginnen können“. Das komplette Dach werde hier als Besonderheit in Form vorelementierter Bauteile aufgebracht. „Die Reilinger Michael Horn Holz- und Dachbau GmbH baut bereits in ihrer Montagehalle die einzelnen Dachelemente komplett zusammen“, erklärt Vögele. Der umfängliche Dachaufbau beinhalte Sparren, Aufsparrendämmung, Lattung, Zwischensparrendämmung, Dampfsperre et cetera. „Damit verkürzen wir die Zeit, bis das Gebäude gegen Witterungseinflüsse geschützt ist und beschleunigen den Baufortschritt“, beschreibt Vögele die Vorzüge dieser Herangehensweise.
Feier zum Rohbauabschluss am 20. April
Angesichts dieser Entwicklung rückt ein entscheidendes Etappenziel in den Fokus: Das Richtfest. „Es kann voraussichtlich am 20. April stattfinden“, kündigt KWG-Geschäftsführer Christian Bickle an. Mit diesem traditionellen Akt werde der Abschluss der Rohbauarbeiten gefeiert – ein Moment, der nicht nur für die beteiligten Handwerksbetriebe und Planer, sondern auch für die Gemeinde von großer Bedeutung sei. Schließlich markiere das Richtfest den Übergang in die nächste Bauphase und bringe das Projekt einen entscheidenden Schritt näher an die Fertigstellung, die – vorbehaltlich planmäßiger Baufortschritte – voraussichtlich bis November möglich sein wird. (jd)
Fotos: jd